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Trauermarsch Rheinwiesenlager 2011

Der Zyniker, dieser Schmarotzer der Zivilisation, lebt davon, sie zu verneinen, weil er überzeugt ist, daß sie ihn nicht im Stich lassen wird.

José Ortega y Gasset

Um an das unsagbare Grauen zu erinnern und der Geschichtsverfälschung entgegenzutreten, ließen wir es uns nicht nehmen, am Sonnabend für unsere Ahnen und gegen das Vergessen auf die Straße zu gehen. Soll sich die Presse im Nachhinein wieder selbst feiern, Tatsachen verdrehen,  uns verspotten und entstellen, so hat sie uns dennoch die gewünschte Aufmerksamkeit beschert. Die Wahrheit ist unsterblich und wird sogar uns und euch überleben. So sind wir das Flämmchen, das durch viel Gegenwind erst zur Flamme entfacht.  Während sich ein Teil unserer Frauen schon morgens in die Organisation und die Verpflegung der Teilnehmer des Trauermarsches stürzte, machte sich ein anderer Teil zum Treffpunkt in Remagen auf. Dort angekommen schildert eine unserer Kameradinnen den Marsch wie folgt:

 

 Trauermarsch

 

Am vergangenen Samstag, den 19.11.2011, versammelten sich rund 300 junge Männer und Frauen in Remagen, um des Schreckens in den alliierten Rheinwiesenlagern und des Leides der Opfer zu gedenken.

Nachdem der in Dreierreihen geordnete Trauerzug Aufstellung genommen hatte, setzte er sich, angeführt von dem blutroten Banner mit der Aufschrift „1 Million Tote rufen zur Tat“ und dutzenden schwarzen Fahnen, in Bewegung.

Die schon aus den Vorjahren bekannte Disziplin ließ sich weder durch die diesjährige extrem hohe Präsenz der Lakaien etlicher bekannter Systemmedien wie dem ZDF und RTL, noch durch vereinzelte „Gutmenschen“ oder die geringe Zahl der Gegendemonstranten beeindrucken.

Begleitend von Trommelschlägen und klassischer Musik erreichte der Trauerzug am Denkmal der schwarzen Madonna den Ort der Hauptkundgebung. Nachdem wir im soldatischen Viereck angetreten waren, eröffnete der bekannte Kamerad Sven Lobeck die Hauptkundgebung mit einem Schreckensbericht über die Ausmaße der Vergehen an deutschen Männern, Frauen und Kindern in den Lagern entlang des Rheins.

Daraufhin folgte der Höhepunkt der Kundgebung: Einer der wenigen, die das Leid der Rheinwiesenlager nicht mit ihrem Leben zollen mussten, Leutnant a.D. Wolfgang Katte, Mitarbeiter der Reichsjugendführung derHJ, Ehrenführer des "Stahlhelm-Bund der Frontsoldaten" ,Träger des Deutschen Kreuzes in Gold, des Eisernen Kreuzes I. und II. Klasse, des Panzervernichtungsabzeichen in Silber für das Niederkämpfen eines Feindpanzers mit Nahkampfmitteln, Träger des Verwundetenabzeichen in schwarz, hielt einen eindrucksvollen und zugleich sehr bewegenden Vortrag über die erlebten Qualen und ließ es sich nicht nehmen, einen glühenden Appell an etablierte Parteien und insbesondere an Frau Merkel zu richten, der den Bezug zur Aktualität trotz vergangener Zeit unverkennbar machte.  Zum Schluss verabschiedete sich Leutnant Katte von seinen gefallenen, ermordeten und verschleppten Kameraden, die den alliierten „Befreiern“ zum Opfer fielen und forderte mögliche Überlebende der Höllenlager auf, ihre Stimme zu erheben und sich in den kommenden Jahren dem Gedenkbündnis anzuschließen.

Im Anschluss ergriff der weit über die Grenzen des Rheinlandes bekannte Kamerad Ralph Tegethoff das Wort und erinnerte in eindrucksvoller Weise zuerst an die Gräueltaten der Besatzungsmächte und rief danach die toten Helden und geschändeten Frauen und Kinder in die Mitte der Versammelten. Während daraufhin gemeinsam das Lied vom guten Kameraden gesungen wurde, erfolgte durch zwei Kameraden die Kranzniederlegung. Nachdem die  Hauptkundgebung durch die Landesvorsitzende der NPD Rheinland Pfalz Dörte Amstroff mit einem themenbezogenen Gedicht beendet wurde, nahmen die Aktivisten und Aktivistinnen wieder Aufstellung zum Rückmarsch.

In Sichtweite der Brücke von Remagen traten bei der Zwischenkundgebung Kameraden aus Wuppertal, Hamm und Dortmund ans Mikrophon. Abschließend richtete Kamerad Sven Skoda nochmal das Wort an die Bürger und verbreitete unsere Botschaft bis in den letzten Winkel Remagens:

„Wir lassen uns das Trauen nicht verbieten! Wir kommen wieder – Jahr für Jahr!“

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